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Form- und Lagetoleranzen

Bedeutung und Anwendung in der Praxis

Vermeiden Sie Änderungen und unnötige Diskussionen. Überlassen Sie nichts dem Zufall. Ein Werkstück muss in seiner Geometrie vollständig bemaßt und toleriert werden. Nur dann ist die Funktion dieses Bauteils auch sichergestellt. Dieses Seminar sensibilisiert Sie für die Bedeutung und Handhabung von Toleranzen. Sie lernen die Begriffe, Symbole und Methoden der Zeichnungseintragung zur Thematik der Form- und Lagetoleranzen kennen und können so künftig für Umsetzungen sorgen, die mit Maßen und Maßtoleranzen allein nicht möglich sind. Nach Veröffentlichung der Norm DIN EN ISO 14405-1 wurde die Hüllbedingung außer Kraft gesetzt und das Unabhängigkeitsprinzip akzeptiert. Über die Konsequenzen werden Sie aufgeklärt.

 
Seminarinhalt

Ein Werkstück muss in seiner Geometrie vollständig bemaßt und toleriert werden. Dem Hersteller und dem Prüfenden darf nichts Unbestimmtes überlassen bleiben. Nur dann ist die Funktion des Teiles sichergestellt. Mit Maßen und Maßtoleranzen allein ist das nicht möglich.

Das Seminar zeigt den Stand der Technik auf dem Gebiet der Form- und Lagetoleranzen und baut die weit verbreitete Unsicherheit in der industriellen Praxis mit dem Umgang dieser Tolerierung ab. Sie lernen, die Form- und Lagetoleranzen eindeutig zu interpretieren und vermeiden nutzlose Diskussionen.

Bei der Anwendung des Maximum-Material-Prinzips kann durch eine Vergrößerung der Toleranzzonen wirtschaftlicher gefertigt werden. Bei Positionstoleranzen können Sie durch runde Toleranzzonen eine Vergrößerung um 57 % erzielen.

  • Grundlagen der Gestaltabweichung
  • Entstehungsursachen von Form- und Lagetoleranzen
  • Zusammenhang Maß-, Form- und Lagetoleranzen
  • Tolerierungsgrundsätze (DIN ISO 8015 und DIN EN ISO 14405)
  • Allgemeintoleranz bei Form- und Lagetoleranzen
  • Toleranzzonen bei allen Symbolen nach DIN ISO 1101
  • Zeichnungseintragungen
  • Bezüge und Bezugssysteme
  • Maximum-Material-Prinzip
  • Minimum-Material-Prinzip
  • Reziprozitätsbedingung
  • Projizierte Toleranzzone
  • Methodik beim Tolerieren
  • Prüfen von Form- und Lagetoleranzen
  • Übungen / Diskussionen

 
Veranstaltungsbewertung

Seminar: Form- und Lagetoleranzen

Derzeit (Stand 22.11.2017 08:13:56) haben 685 Teilnehmer die Veranstaltung wie folgt bewertet:

  Fachkenntnisse 4.79
  Kenntniserweiterung 4.5
  Erwartungserfüllung 4.5

 
Seminarziel

Die Teilnehmer werden bezüglich der Bedeutung und Handhabung der Toleranzen sensibilisiert. Sie lernen die Begriffe, Symbole und Methoden der Zeichnungseintragung zur Thematik “Form- und Lagetoleranzen” kennen.

 
Zielgruppe

Facharbeiter, Meister, Techniker, Ingenieure aus den Bereichen

  • Konstruktion
  • Planung
  • Prüfwesen
  • Normung
  • Qualitätsmanagement
  • Arbeitsvorbereitung
  • Fertigung
  • Produktion
  • Werkzeugbau

 
Voraussetzungen

Die Teilnehmer sollten über 1 Jahr Berufspraxis verfügen.